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18:54 Uhr
25.08.2019

Ob sichere Hammerhalterung, pfiffiges Stecksystem für Möbel oder spannendes Medizingerät für Kinder
Wenn es nach der ISUS Stiftung geht, sollte schon in naher Zukunft kein Hand- oder Heimwerker mehr Gefahr laufen, dass ein Hammer unbeabsichtigt aus dem Werkzeuggürtel fällt. Denn die in Deisenhofen ansässige Stiftung unterstützt den jungen Zimmermann Luca Fürmann, der eine sichere Hammerhalterung erfunden hat, seine Erfindung auf den Markt zu bringen.
Dank Luca Fürmanns Erfindung wird der Hammer im Werkzeuggürtel mit dem richtigen Dreh sicher verankert und ist dabei stets griffbereit. Neben Fürmann kommen 14 weitere Erfinder in den Genuss der Förderung durch die ISUS Stiftung. So könnte auch dem Möbelmarkt schon bald eine kleine Revolution bevorstehen. Denn mit der von Johann Gaisers erfundenen Universalverbindung Paga lassen sich Möbel ohne Werkzeug und ohne lästiges Schrauben einfach zusammenstecken und jederzeit wieder leicht abbauen. Auf die Idee kam der 66-Jährige, weil er zu oft bei den Umzügen seiner Kinder zupacken musste.
Kinder, die krankheitsbedingt regelmäßig inhalieren müssen, und deren Eltern verspricht der Jordi-Stick Erleichterung. Der Jordi-Stick wurde vom Vater eines an Mukoviszidose erkrankten Kindes erfunden. Mit dem Jordi-Stick verwandelt sich ein Inhalationsgerät in einen Joy-Stick. Wie das geht? Über den Jordi-Stick wird das Inhalationsgerät mit dem PC verbunden, sodass die Kinder beim Inhalieren ein Computerspiel steuern können. Das notwendige Inhalieren wird so zum Spielspaß. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Kinder die Medikamente in richtiger Dosierung und Intensität inhalieren.
„Wir wollen helfen, diesen pfiffigen Ideen einen Weg in den Markt zu bereiten“, erklärt Ulrike Sauer, geschäftsführender Vorstand der ISUS-Stiftung. Dazu hat die Stiftung erneut eine Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München initiiert. Studenten des Studiengangs Wirtschafts- und Organisationswissenschaften erarbeiten für die Erfinder Businesspläne. Abgestimmt auf den jeweiligen Stand der Erfindung werden die Businesspläne so zu einem wesentlichen Baustein zur Vorbereitung einer Unternehmensgründung oder zeigen bei bereits marktreifen Erfindungen neue Marktchancen und Wege für eine erfolgreiche Vermarktung auf. Die Stiftung berät und unterstützt die Erfinder zusätzlich bei Vermarktungsaktivitäten, wie z. B. bei Produktfilmen oder beim Prototypenbau.

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