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22:43 Uhr
15.10.2019

Die Technik der CNC-Drehbearbeitung
CNC-Dreher - neues Image vom alten Beruf

Drehen als eine Zerspanungstechnik gehört zu den altehrwürdigen Techniken, die seit Jahrhunderten bekannt sind. Doch ein Dreher von heute steht vor besonderen Herausforderungen. Mehr noch, das gesamte Berufsbild eines Drehers hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Der Grund sind die massiven Veränderungen in der Technologie selbst, denn anstelle von der alten Drehbank ist eine moderne und anspruchsvolle CNC-Drehmaschine getreten.

CNC-Drehmaschine - alles programmierbar

CNC bedeutet Computerized Numerical Control, zu Deutsch - "Rechnergestützte numerische Steuerung". Kurz gesagt, die heutigen Drehanlagen werden von einem leistungsstarken Rechner gesteuert. Entweder wird direkt an der Maschine programmiert oder wird die Information auf einem externen Datenträger gespeichert und anschließend von dem "Bordcomputer" der CNC-Anlage eingelesen. Im Programm werden alle relevanten Angaben zum Bearbeitungsvorgang vorgegeben, darunter die exakte Position der Spindel, die Umdrehungszahl, die Lage des Werkzeugs und auch die Zufuhr der nötigen Kühlmittel. Versorgt mit allen Informationen, kann eine CNC-Drehmaschine quasi selbständig die Drehteile herstellen. Das bedeutet aber keineswegs, dass der Beruf eines Drehers veraltet ist. Doch auf einen Dreher kommen heute ganz neue Aufgaben zu.

Aus einem Dreher wird ein CNC-Dreher

Der Dreher von heute bedient eine topmoderne CNC-Maschine und muss daher einiges an Fachkenntnis im Programmieren und Bedienen eines Rechners mitbringen. Der Maschinenbediener kann im Idealfall ein Programm für die anstehende Bearbeitung erstellen, die Position des Werkstücks und Werkzeugs sowie die Zufuhr des Kühlmittels errechnen. Als eine Mindestanforderung an einen CNC-Dreher gilt das allgemeine Verständnis von Computertechnik und die Fähigkeit, eine computergesteuerte Anlage fachmännisch zu bedienen. Grundsätzlich sind die CNC-Drehmaschinen von heute so konzipiert, dass ihre Bedienung keine Spezialkenntnis der Programmiersprachen erfordert. Viele Bedienelemente sind selbsterklärend. Doch ganz ohne die entsprechenden Computerkenntnisse wird es nicht mehr gehen. Darüber hinaus erfordert jede noch so innovative Anlage ständige Kontrolle über den Bearbeitungsvorgang. Der CNC-Dreher soll fähig sein, eventuelle Störungen zu erkennen und innerhalb einer möglichst kurzen Frist zu beseitigen.

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