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23:04 Uhr
15.07.2019

Der Bergfriedhof in Heidelberg
Die großangelegte Anlage ist eine Gestaltung des Gartenarchitekten Johann Metzger und entstand im Jahre1842. Fertiggestellt im Jahr 1844 wurde der Friedhof dann eingeweiht. Der Architekt passte dabei den Friedhof den landschaftlichen Gegebenheiten an, wodurch ein romantisches Gesamtbild entstand, weshalb der Friedhof auch heute als einer der schönsten Deutschlands gilt.
Die Besichtigung des Bergfriedhofes ist daher lohnenswert. In den Gängen durch die zuwachsenden Alleen findet man Möglichkeiten zum Ausruhen um die Gedanken schweifen zu lassen über die Vergänglichkeit und Ewigkeit des Lebens.
Dort in der ungewöhnlichen Stille, fern von Alltag der Städte, lebend von der Anbetung, berührt man den Schatten der vergangenen Epoche, hört die Nachklänge ihrer Stimmen, dabei sehend die versteinerten Antlitze. Man wird von der schöpferischen Einsamkeit durchdrungen, die die Umgebung schenkt. Illustrationen der Überlegungen zeigen über die Welt und über jene Zeit, wenn die Frist gekommen ist diesen Teil der Erde zu verlassen, um den Weg in die unbekannten Weiten fortzusetzen.
Die Grabstätten auf dem Bergfriedhof liegen an verschlungenen Wegen auf Geländeterrassen, eingebettet in eine und reichhaltig bestückte Pflanzenwelt aus Bäumen, Sträuchern, Hecken und Bodendeckern. Die Gartenarchitektur folgt bis heute den Entwürfen von einst, dessen Prinzip es war ein „natürliches Landschaftsbild“ zu erhalten.
Bekannte Heidelberger Persönlichkeiten sind hier beigesetzt worden. So finden wir durch den Gang über diesen Friedhof Gräber von dem Reichspräsident Friedrich Ebert, die Wissenschaftler Carl Bosch und Robert Bunsen dem auch eine Denkmal in der Stadt errichtet worden ist. Weiter sind zu finden der Erfinder Felix Wankel und der Astronom Max Wolf. Dies ist nur ein Auszug der Persönlichkeiten die man durch einen Spaziergang hier sehen kann.
In einer kleinen Idylle liegt das Krematorium aus dem Jahre 1891.Es ist nach dem in Gotha stehend das älteste Krematorium in Deutschland. Errichtet wurde es nach dem Vorbild an die Architektur eines griechischen Tempels.
Durch menschlichen Gedanken tragend, findet man die Spuren der nicht erlöschenden menschlichen Seele. Die Gedanken sind dem Spiegel ähnlich, die sich der Reflexionen der einzelnen erinnern. In ihren Zeichen kann man vieles durchlesen, das Vorsagen hören, die Mythe, schaffen, das Geheimnis nicht erraten welches diesen Friedhof umgibt.

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