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3:58 Uhr
25.08.2019

Afghanistan-Konferenz in Bonn / BPr Wulff empfängt Hamid Karzai im Schloss Bellevue
Bonn war am Montag - mit hohen Sicherheitsanforderungen -
Schauplatz der Afghanistan-Konferenz und stand im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.

Auf dem Nato-Gipfel in Lissabon im November 2010 hatte die afghanische Regierung die Bundesregierung gebeten, eine Außenministerkonferenz unter afghanischer Leitung
unter Vorsitz des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai
durchzuführen.

Trotz Absage Pakistans nahmen rund 100 Deligationen mit über 1000 Teilnehmer, darunter BK Angela Merkel, Uno-
Generalsekretär Ban Ki-Moon, US-Außenministerin Hillary
Clinton, franz. Außenminister Alain Juppe, Bundesaußenminister Guido Westerwelle teil.

Nach zähen Verhandlungen, die bis zum Montagnachmittag
dauerten, einigte sich die Staatengemeinschaft und Karsai
auf eine Abschlußerklärung,die von Diplomaten umgehend
zur Botschaft von Bonn erhoben wird.Afghanistan werde bis
Mitte des kommenden Jahrzehnts internationale Hilfe erhalten.Zugleich sichert die afghanische Regierung zu,
mit einer ordentlichen Regierungsführung Ernst zu machen.

Für Mitte 2012 ist eine Folgekonferenz in Tokio geplant.

Gestern hatte Bundespräsident Christian Wulff den Präsidenten der Islamischen Republik Afghanistan, Hamid
Karsai, mit militärischen Ehren in Schloss Bellevue empfangen.

Beim anschließenden Gespräch sprach der Bundesräsident
dem afghanischen Präsidenten sein tiefes Beileid für die
Opfer der jüngsten Mordanschläge in Afghanistan aus.Er betonte die Bedeutung von Fortschritten im Friedenprozess
zur Überwindung der Gewalt und würdigte die Ergebnisse der Bonner Afganistan-Konferenz.

Bundespräsident Christian Wulff: " Die Konferenz von Bonn
war ein wichtiger Schritt für Afghanistan.Afghanistan hat
dargelegt,nach welchen Prinzipien es seine Zukunft gestalten will.Die internationale Gemeinschaft hat sich dazu bekannt,das Land auch nach dem Abzug der internationalen Kampftruppen 2014 nicht allein zu lassen.
Die Staaten in der Region bleiben aufgerufen, die kürzlich in Istanbul vereinbarten Prinzipien zur regionalen Zusammenarbeit umzusetzen.Die Menschen in
Afghanistan haben endlich Frieden verdient ".

Mit dem Gespräch knöpfte Bundespräsident Christian Wulff
an seinen Staatsbesuch in Afghanistan vom Oktober an.
Er hatte als erstes deutsches Staatsoberhaupt seit 44 Jahren Kabul besucht und dabei Gespräche mit der politischen Führung und Vertretern der Zivilgesellschaft geführt sowie deutsche Soldatinnen und Soldaten getroffen.
Bei seinen Gesprächen war auch die Vorbereitung der
Afghanistan-Konferenz in Bonn am vergangenen Montag Thema.
Am Abend gab Bundespräsident Wulff zu Ehren des afghanischen Präsidenten ein Abendessen in Schloss Bellevue.

Text/Info:presse-bpr /presseamt-bonn
Bilder: copyright by h.e.schiewer

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