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2:26 Uhr
29.02.2020

UEFA-Champions-League: Die Frauen des 1.FFC Frankfurt sind im Achtelfinale
Der 1. FFC Frankfurt hat das Achtelfinale in der UEFA Women`s Champions League erreicht.
Nach der 0:1 Niederlage in Oslo vor einer Woche bezwang der dreifache UEFA-Cupgewinner den norwegischen Meister
Stabaeck Fotball im Stadion am Brentanobad vor 2780 Zuschauern mit 4 : 1 ( 2:0).
Nun geht es am 2. oder 3. November in Frankfurt gegen den
französischen Vizemeister Paris Saint Germain,bevor das
Rückspiel um den Einzug in die Runde der besten acht Teams am 9./10. November in Paris stattfindet.
Um mehr Torgefährlichkeit zu erzeugen,hatte Trainer Sven Kahlert sein Team im Vergleich zur ersten Begegnung umgestellt.Sandra Smisek wurde in den Angriff vorgezogen,
Lira Bajramaj rückte auf die linke Seite,Meike Weber spielte auf der 6er-Position und neu in die Mannschaft kam die Schwedin Sara Thunebro.Vom Angriff weg wurde klar,dass der Spielverlauf dem aus dem Hinspiel ähneln würde.Der 1.FFC Frankfurt stürmte und presste den Gegner in die eigene Hälfte.Einzige und wichtigste Änderung zu der Begegnung vor einer Woche: Diesmal klappte auch das Toreschießen.Bereits in der 6.Minute trat Melanie Behringer von rechts einen Freistoß und Saskia Bartusiak konnte den Ball aus kurzer Entfernung unhaltbar für die norwegische Nationalkeeperin Ingrid Hjelmseth ins Tor lenken.
Der Gegner wurde in der eigenen Hälfte eingeschnürt und kam kaum zu Entlastungsangriffen.Bei einem der seltenen Konter kam plötzlich die Engländerin Kristy Moore durch.
Nadine Angerer sah sich ihr im Strafraum in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegenüber und erreichte statt den Ball nur den Fuß der Stürmerin.
Die schwedische Schiedsrichterin Jenny Palmquist zögerte
keine Sekunde und zeigte auf den Elfmeterpunkt.Dänemarks Rekord-Nationalspielerin Katrine Pedersen schoss hart und
flach,doch "Natze" reagierte prächtig und sicherte die Führung.
Diese kurze Schrecksekunde war schnell überwunden.Die Frankfurterinnen hatten den Gegner nun wieder fest im Griff.In der 26. Minute leitete Kerstin Garefrekes auf der rechten Seite eine große Chance ein,doch die völlig frei stehende Lira Bajramaj hatte Pech beim Abschuss.
Der Torjubel ließ dennoch nicht lange auf sich warten.
Kerstin Garefrekes setzte sich im Gewühl erneut durch, flankte halbhoch in die Mitte wo Sandra Smisek ihre Torgefährlichkeit als frühere Strafraumspielerin bewies.
Mit einem Direktschuss hämmerte sie den Ball zum 2:0 in den Winkel.
Beide Teams kamen nach der Halbzeitpause unverändert zurück auf den Platz.
Auch am Spielverlauf änderte sich nichts.Die Gastgeberinnen gaben weiterhin den Ton an. In der 52.Minute scheiterte Sandra Smisek aus unmittelbarer Nähe
zweimal an der gut reagierenden Ingrd Hjelmseth,den Nachschuss verzog Kerstin Garefrekes.
Danach war auch der Gast aus Norwegen einmal gefährlich vor dem FFC-Tor: Ide Elise Enget lief allein in den Strafraum,anstatt den Schuss wählte sie aber einen Pass,
der nicht ankam.Eine Minute später schoss Lise Klaveness
aus fünf Meter über das Tor.Die dritte Chance binnen wenigen Minuten hatte Kristy Moore,die aus 14 Metern gut
abschoss,aber in Nadine Angerer ihre Meisterin fand.
Nach dieser kurzen Stabaeker Angriffswelle ging es wieder
in Richtung eigenes Tor.Der Schuss von Meike Weber verfehlte das Tor,dann passte Sandra Smisek den Ball zu
Jessica Landström in den Lauf,doch die Schwedin kam um einen Schritt zu spät.Auch fünf Minuten später,nach guter
Vorarbeit vonMeike Weber und Flanke von Ally Krieger fehlte Jessica Landström nur ein Schritt zum Torerfolg.
Nach einem langen Dribbling vonMeike Weber und Zuspiel an Lira Bajamaj flankte diese präzise und die am langen
Pfosten lauernde Jessica Landström drückte den Ball über
die Linie zum 3:0.
Die Entsacheidung war es aber noch nicht.Als Lisa Bajramaj bei einem Vorstoß nach einem Zweikampf liegen blieb, starteten die Gäste einen Konter,den ihre englische Torjägerin Kristy Moore gekonnt zum 1:3 abschloss.
Nun hieß es, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Stabaek versuchte nun alles und wurde offensiver.
Ernsthaft in Gefahr kam der 1.FFC aber nicht mehr.
Sven Kahlert brachte Ana-Maria Crnogorcevic in der Schlussphase und die Schweizerin machte nur 36 Sekunden später nach mustergültiger Vorlage von Sandra Smisek das
erlösende 4:1.
1.FFC Frankfurt:
Nadine Angerer - Ally Krieger,Saskia Bartusiak,Saki Kumagai,Sara Thunebro (81.Gina Lewandowski)-Kerstin
Garefrekes,Meike Weber,Melanie Behringer,Lira Bajramaj
(90+4 Svenja Huth)-Sandra Smisek,Jessica Landström
(89.Ana-Maria Crnogorcevic).
Stabaek FK:
Ingrid Hjemselth-Line Hauge,Gronli Siri Nordeide,Toril
Hetland Akerhaugen,Ingrid Bakke-Katrine Pedersen-
Chathrine Dekkerhus(81.Julie Adsero/86.Ina Skaug),Lise
Klaveness,Caroline Graham Hansen,Ida Elise Enget-Kristy
Moore.
Schiedsrichterin: Jenny Palmquist (Schweden) -
Zuschauer: 2780 - Tore: 1:0 Bartusiak (6.), 2:0 Smisek
(38.), 3:0 Landström (77.), 3:1 Moore (81.), 4:1
Crnogorcevic (90.)-
Angerer hält Foulelfmeter von Pedersen (19.).
Info/Text: FFC-Frankfurt
Bilder:copyright by h.e.schiewer
(ausgenommen Broschürenbild/166)

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