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20:22 Uhr
22.10.2019

Gebäudeversicherung oft nicht ausreichend bei Naturkatastrophen und Wetterextremen
Tornados, Erdbeben und Hochwasser treten immer häufiger auf.

Erdbeben im Schwarzwald, Tornado bei Schwerin, entwurzelte Bäume und abgedeckte Dächer durch einen Wirbelsturm bei Berlin und Köln – und das alles etwa innerhalb eines Monats. Was sich anhört, wie ein Weltuntergangs-Szenario ist tatsächlich Realität. Die Hinterlassenschaften der Naturgewalten gehen dabei nicht selten in die Millionenhöhe. Wohl dem, der sein Haus nicht auf Sand gebaut hat und seine Schäfchen im Trockenen weiß.

Dass Tornado-Meldungen nicht nur aus den USA kommen müssen, sondern Wirbelstürme auch vor der eigenen Haustür ihr Unwesen treiben können, ist seit kurzem weitgehend bekannt. Mutter Natur tobte sich vor einer Woche in einer Ortschaft unweit von Berlin und zuletzt vergangenen Sonntag in Köln aus. Der Wirbelsturm in Werneuchen, nahe der Hauptstadt, fegte mit über 200 km/h über den Ort hinweg und riss Dachziegel, Scheunenteile und Bäume mit sich. Glücklicherweise kamen keine Menschen zu Schaden. Angesichts der nahenden Windhose sind die Anwohner in ihre Häuser geflüchtet. Auch in Köln verlief es ähnlich. Bäume knickten um wie Streichhölzer, Dachziegel wurden in der Hand des Windes zu Geschossen, die großen Schaden anrichteten.

Die Aufräumarbeiten werden jedoch einiges an Kraft und Geld erfordern. Wer richtig versichert ist, hat zumindest den Trost, die Kosten nicht auch noch selbst schultern zu müssen. Das ist jedem Besitzer eines eigenen Heims auch dringend anzuraten. Die Launen der Natur können leicht eine Existenz ruinieren. Doch die gute, alte Gebäudeversicherung leistet nur bei Sturm-, Brand- und Blitzschlag sowie Hagel- und Leitungswasserschäden.

Wer sich denkt, dass viel mehr Gefahren nicht abgesichert werden müssten, weil die Eintrittswahrscheinlichkeit zu gering wäre, der irrt. Wetterkapriolen sind hierzulande keine Seltenheit mehr. Und auch vor Naturkatastrophen ist Deutschland nicht gefeit. So werden schnell wieder Erinnerungen an das Elbehochwasser, die Sturmflut von '76 oder das Schnee-Chaos vom Winter '78/79 wach. Abgesehen von diesen schrecklichen Ereignissen gab es in der Vergangenheit weit mehr Naturkatastrophen, als man glaubt. Und es werden immer mehr. Der Klimawandel ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass Naturkatastrophen zunehmen (Quelle: Welt Online).

Wenn die herkömmliche Gebäudeversicherung nur die besagten Gefahren abdeckt, was ist dann mit Schäden, die etwa infolge eines Erdbebens entstehen? Ein Beben, wie das vom vergangenen Monat, ist ebenfalls kein Einzelfall. Die Erde bebt im Südwesten Deutschlands regelmäßig. Dabei werden Stärken zwischen 4 und 5 auf der Richterskala erreicht. Das ist längst kein Pappenstiel mehr: Ziegel fliegen schon mal von den Dächern und Vasen von Regalen. Schornsteine könnten herab fallen und Risse im Mauerwerk entstehen. Diese Schäden sollte man nicht aus der eigenen Tasche begleichen müssen.

Und was ist mit Überschwemmungen, einem Erdrutsch oder einer Lawine? Als es im vergangenen Winter durch die Schneemassen reihenweise zu Einstürzen durch zu hohen Schneedruck kam – wer ist hierfür aufgekommen?

Solche Ereignisse werden über die Elementarschadenversicherung abgesichert. Sie erweitert damit die Deckung von Wohngebäude- bzw. Hausratversicherung um so genannte Elementargefahren. Das sind Hochwasser, Überschwemmung, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch, Erdfall und Erdbeben, aber auch Rückstauschäden (Kanalisation) und Vulkanausbrüche können mit versichert werden.

Jedoch ist es mancherorts nicht ganz einfach, diesen Versicherungsschutz zu erhalten. Wessen Gebäude bereits Vorschäden durch eine der zu versichernden Gefahren erlitten hat oder aber wer in einer besonders gefährdeten Region lebt, muss entweder einen Risikoaufschlag zahlen, einen erhöhten Selbstbehalt hinnehmen oder wird abgelehnt.

Weil Elementarschäden zunehmen und weil es insbesondere für Menschen in Risikogebieten wichtig ist, sich absichern zu können, werden Forderungen nach der Einführung einer Elementar-Pflichtversicherung immer lauter. Auch der Bund der Versicherten vertritt diese Ansicht, wie der Verein in seiner Pressemitteilung vom Februar 2009 verlauten lies.

Wer wissen möchte, ob der eigene Wohnort in einem Risikogebiet liegt, kann dies unter **finance-store*/linkliste_elementargefahrengebiete rel= nofollow >*finance-store*/linkli...e_elementargefahrengebiete überprüfen. Weitere Informationen zur Elementarschadenversicherung und einen Versicherungsvergleich finden Sie im Ratgeber **finance-store*/elementarversicherung/ratgeber_51/ rel= nofollow >*finance-store*/elemen...rversicherung/ratgeber_51/ der finance-store*.

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