Zum 50. Jahrestag des Attentats auf den Studentenführer Rudi Dutschke:

Der regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller hat
anlässlich des fünfzigsten Jahrestages des Attentats auf Rudi
Dutschke des Studentenführers gedacht.

"1968 hat die Bundesrepublik freier gemacht", so der regierende
Bürgermeister von Berlin, Michael Müller.

Michel Müller: "Vor fünfzig Jahren wurde die geteilte Stadt von
der Nachricht des Attentats auf Rudi Dutschke erschüttert.

Der Studentenführer erlitt durch den Anschlag auf dem Kurfürstendamm schwerste Kopfverletzungen, die 11 Jahre später
sein Leben kosteten.

Schwere Ausschreitungen in ganz Deutschland waren die Folge.

Schon damals hat gezeigt, welche große Verantwortung auch die
Medien für gesellschaftliches Klima tragen.

Das gilt heute noch viel mehr."

Weiter sagte der Regierende Bürgermeister:

"Auch wenn Teile der Studentenbewegung sich später radikalisiert haben, hin bis zum organisierten Terror der siebziger Jahre, so lässt sich doch im Rückblick auf 1968 festhalten, dass die Studentenprozesse die Bundesrepublik insgesamt freier, toleranter und moderner gemacht haben. Das war ein Verdienst von Rudi Dutschke.

Mit der Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße hat Berlin dieser historischen Persönlichkeit
ein Denkmal gesetzt."

Die im Rahmen des Schriftwechsels mit Rudi Dutschke (im Jahre
1940 im Dorf Schönfeld bei Luckenwalde in der Mark Brandenburg
als Sohn eines Postbeamten geborene) gesammelten
Medienberichte (hier wiedergegebene Schlagzeilen):
- wer hat Angst vor der Wiedervereinigung
- Sie der Revolution mit Hilfe des Rechtstaates
- Rudi Dutschke in London
- der in Amerika lehrende Professor Marcuse besucht Dutschke im
Krankenhaus
- Dutschke klagt gegen Stadt Frankfurt nach Festnahme
- Schüsse trafen Dutschke aus kurzer Entfernung
- Dutschke schrieb dem Attentäter
- Tod des "Bürgerschrecks"

Info: Presseamt Berlin
Foto/Dokumente: presse h.e.schiewer oestrich-winkel







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