Olympia-PyeongChang: Koreanischer Botschafter bei Feierlicher Verabschiedung der Sportler

Vom Brandenburger Tor nach PyeongChang.
Im Max Liebermann Haus, neben dem weltberühmten Berliner Wahrzeichen, hat die Hauptstadt am Dienstagabend (30.01.2018) ihre Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen 2018 feierlich
verabschiedet.
Zehn Berlinerinnen und Berliner starten vom 9. bis 25. Februar in
PyeongChang. Zur Verabschiedung geladen hatten der Olympiastützpunkt Berlin und die Berliner Sparkasse gemeinsam mit
dem Senat von Berlin und dem Landessportbund Berlin.
"Ich applaudiere Ihnen schon jetzt zu Ihren großartigen Leistungen und hoffe, dass Sie die sportlichen Ziele erreichen werden, die Sie sich gesetzt haben. Auch hoffe ich, dass Sie Korea während der Spiele als ein Land kennenlernen, das Sie gerne
noch einmal besuchen möchten", sagte Dr. Bum Goo Jong, Botschafter der Republik Korea in Deutschland.
Auch Christian Gaebler, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Gerhard Böhm, Abteilungs-
Leiter Sport im Bundesministerium des Innern, Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin, und Olympiastützpunkt-
Leiter Dr. Harry Bahr wünschten den drei Athletinnen und sieben
Athleten viel Erfolg.

18 Medaillen haben Berliner Sportlerinnen und Sportler seit 1988 bei Olympischen Winterspielen gewonnen, darunter zehnmal
Gold. Die Hälfte der Medaillen gehen auf das Konto von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Die 45-Jährige ist die erste Deutsche, die an sieben Olympischen Winterspielen teilnimmt. Mit neun Medaillen (5x Gold, 2 x Silberist die schnelle Beriner,2 x Bronce) ist die schnelle Berlinerin zudem
auch die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin aller Zeiten.

Claudia Pechstein ist aus Berliner Sicht auch eine der größten
Medaillenhoffnungen in PyeongChang, und unter den deutschen Fahnenträger-Kandidaten für die Eröffnungsfeier der Olympischen
Spiele.

Bis zum 4. Februar können Fans im Internet auf *teamdeutschland*abstimmen. Auch die Athleten der deutschen Mannschaft können wählen (Wertung je 50 Prozent).
"Wenn ich bei meiner siebten Olympiateilnahme nun die deutsche
Fahne ins Stadion tragen dürfte, würde sich ein großer Traum erfüllen", sagte die Berline Ausnahme-Sportlerin. Das wäre
eine große Ehre und Motivation pur".
In 15 Sportarten fallen in PyeongChang an 18 Wettkampftagen 102
Entscheidungen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entsendet insgesamt 154 Athleten (58 Frauen/96 Männer) nach Südkorea. Die vier Sportarten, in denen die zehn Berlinerinnen
und Berliner starten, sind Bopsport, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Eishockey.
Zum Team Berlin PyeongChang gehören neben Claudia Pechstein auch Michelle Uhrig und Nico Ihle (Eisschnelllauf), Paul Fentz
sowie Annika Hocke und Ruben Blommaert (Eiskunstlauf), Frank
Hördler, Jonas Müller und Marcel Noebels (Eishockey) und Eric
Franke (Bob).
Das Berliner Eisschnelllauf-Ass Claudia Pechstein tritt in PyeongChang über 3000 m und 5000 m an. Neben der angestrebten
Einzelmedaille soll auch im Team-Wettbewerb eine Überraschung
gelingen. An Pechsteins Seite hofft unter anderem Michelle Uhrig auf einen Platz im Dreier-Team. Auch der häufig in Berlin
trainierende Chemnitzer Nico Ihle ist in Südkorea am Start. Der
32-Jährige geht über 500 m und 1.000 m auf Medaillenjagd.
Deutschlands bester Eiskunstläufer kommt aus Berlin. Paul Fentz
(25) begann im Alter von drei Jahren mit dem Eislaufen. Im Dezember 2017 feierte Paul Fentz seinen ersten Deutschen Meistertitel und sicherte sich damit das begehrte Olympia-Ticket. Zwei Berliner Eiskunstlaufpaare, ein Olympiaticket:
Minerva Hase und Nolan Seegert sowie Annika Hocke und Ruben
Blommaert kämpften monatelang um einen freien Platz im Team für
PyeongChang. Annika Hocke und Ruben Blommaert setzen sich schließlich durch. Dabei sind die 17-jährige Schülerin und der
25-jährige Sportsoldat erst seit einem Jahr ein Team. Bereits
in ihrem allerersten Wettkampf liefen Annika Hocke und Ruben
Blommaert die Olympia-Norm.

Drei Berliner Eisbären machen sich auf die Reise nach PyeongChang: Frank Hördler (32) und Jonas Müller (22) gehören
schon länger fest zum Kader der Eishockey-Nationalmannschaft,
überraschend schaffte auch Marcel Noebels (25) den Sprung ins
Olympiateam. "Ein Kindheitstraum ist wahr geworden", sagte der
Angreifer.
Auch im Bobsport mischt die Sportmetropole mit. Eric Franke.
Anschieber im Viererob von Nico Walther, steigt mit Medaillenchancen in den Flieger nach Südkorea.

Info: DOSB
Alle Fotos: h.e.schiewer oestrich-winkel







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