Wladimir Klitschko: Buchvorstellung - Was Manager vom Spitzensportler lernen können -

Dr. Wladimir Klitschko ist erfolgreicher Geschäftsmann. Als Spitzensportler begreift er stets Probleme als Herausforderungen - als Challenge.
Wie Manager diese Methode ins Unternehmen transferieren und Herausforderungen meistern können, zeigt Klitschko nun auch in seinem inspirierenden Buch. Die eigenen Erfolge auch für andere nutzbar zu machen, aus Niederlagen zu lernen, langfristig zu planen und kontinuierlich Leistung zu erbringen, sind darauf aufbauend seine Eckpfeiler für erfolgreiches Management.

Live im Atrium, ein Event mit erlesenen Publikum in Berlin bei Dussmann, einem Kultur-Kaufhaus direkt am
Bahnhof Friedrichstrasse.

Wladimir Klitschko: im Challenge Management gebe ich all
meine Erfahrungen aus mehr als einem Vierteljahrhundert
Leistungssport weiter. Ich habe Methoden und Wege im Sport entwickelt, die ich ins wirtschaftliche Umfeld transferiert habe. Genau diese stecken im Challenge Management. Ich bin davon überzeugt, das nachhaltig nur
erfolgreich ist, wer Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Konzentration vorweisen kann - Eigenschaften, die erfolgreiche Sportler haben müssen.
Ohne Weggefährten werden wir unsere Ziele nicht erreichen. So viel steht fest. Doch manchmal finden wir
Weggefährten dort, wo wir sie am wenigsten vermuten - bei
unseren Mitbewerbern. Heißt: Wir kooperieren mit unseren
Konkurrenten und kommen gemeinsam weiter als beide einzeln.
Zum einen ist es wichtig seine Hausaufgaben zu machen. Nur wer sich optimal vorbereitet, kann auf den Punkt genau seine Leistung abrufen. Gerade in der Vorbereitung
bedarf es manchmal sehr viel Ausdauer und Durchhaltevermögen. Außerdem gilt es, flexibel zu sein,
um auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. Hierzu ist
es auch notwendig sich zu strukturieren und zu wissen, was man wann in welcher Lage benötigt. Und dann gilt es, sich voll auf sein Ziel zu fokussieren, nichts anderes
mehr gelten zu lassen. Werden Sie besessen von ihrem Ziel. Dann werden Sie es erreichen.
Sie sind die bewegende Kraft.

Im November 2015 hatte ich seit vielen Jahren meine Weltmeisterschaftsgürtel verloren. Ein hartes Jahr mit
Kampfabsagen des Gegners folgte, bis ich endlich wieder am 29. April 2017 gegen Anthony Joshua in den Ring steigen konnte. Das Wembley Stadion in London war seit
Monaten ausverkauft, ich kannte nur ein Ziel: Den Sieg.
Ich habe diesem Ziel alles untergeordnet, so effizient wie noch nie trainiert. Ich wusste, dass ich diesen Kampf
gewinnen werde. Ich war so überzeugt, dass ich ein Video
mit dem Kampfausgang auf ein USB-Stick in meinen Mantel
einnähte und dies den Medien erzählte. Das Ergebnis ist bekannt. In der 11. Runde erwischte mich ein Schlag, den
ich nicht kommen sah, und Anthony Joshua wurde zum Sieger
erklärt. Er hat verdient gewonnen. Doch noch nie habe ich
in einer Niederlage so viel gewonnen wie dieses Mal. Der
Respekt und die Anerkennung die mir seitdem entgegenschlagen sind mir manchmal fast ein bisschen unheimlich.
Ein britischer Journalist schrieb: "In dieser Niederlage
war Wladimir Klitschko größer als in einer Vielzahl seiner Siege." Seitdem definiere ich den Erfolg neu. Erfolg ist das Erreichen eines vorher festgelegten Ziels, unbestritten. Doch auf diesem Weg können sich neue Ziele ergeben, die vorher noch nicht zu erkennen waren, an die wir vorher nicht gedacht haben und die vielleicht am Ende deutlich größer sind als die vorher
festgelegten.
Wladimir Wladimirowitsch Klitschko (Geburtsname), sein
Kampfname: Dr. Steelhammer, er ist der jüngere Bruder von Vitali Klitschko.

Info: Campus-Verlag, Frankfurt/New York
Dussman Kultur-Kaufhaus, Berlin

Fotos:h.e.schiewer oestrich-winkel

Hinweis: auf agentur-presse Bericht:
" Olympiasieger Odlanier Solis Promoter Öner
kündigt Ende der Klitschko-Ära an "
(Bericht vom 18.08.2017 unter Menü Sport)

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