



Hamburg, August 2011 – Mit dem Rückgang des Braunkohletagebaus in der Lausitz und in Mitteldeutschland kommt das Grundwasser zurück – und fließt in die Keller. Wer in den betroffenen Regionen neu baut, überlegt es sich zweimal, ob er mit Untergeschoss plant. Die Hamburger Firma ABG Abdichtungen Boden- und Gewässerschutz bietet mit ihrem ABG®-Kellerdicht-System eine zuverlässige, wasserdichte Lösung für Bauherren, die auf einen Keller nicht verzichten möchten.
„Der Wasserhaushalt in der Lausitz ist durch den langjährigen Braunkohleabbau gestört. Während im Bereich der stillgelegten Tagebaue der Grundwasserwiederanstieg nasse Keller verursacht, ist die Trockenlegung von Kohleflözen in aktiven Tagebauen mit großflächigen Grundwasserabsenkungen verbunden“, so das Brandenburgische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Was für die Lausitz gilt, ist auch in weiten Teilen Mitteldeutschlands ein Problem. Im ostdeutschen Braunkohlebergbau musste seinerzeit für eine Tonne Kohle die sechsfache Menge an Wasser bewegt werden. Nachdem die Pumpen der Tagebaue abgestellt wurden, kehrt auch das Grundwasser wieder zurück, steigt auf sein vorbergbauliches Niveau – und fließt vielerorts in die Keller. Infolgedessen müssen zahlreiche Privathäuser, öffentliche Gebäude und bauliche Anlagen gegen Vernässungen und gegen andere damit verbundene Gefahren gesichert werden – und dies auf einer Fläche von 1.000 km2.
„Wer als Bauherr in den betroffenen Regionen ein unterkellertes Haus bauen möchte, hat nun nichts mehr zu befürchten“, sagt Dipl.-Ing. Kolja Winkler und präsentiert Bauherren und Architekten die optimale Lösung für das Problem: das ABG®-Kellerdicht-System.
„Angesichts der Tatsache, dass heute keine Keller – daher auch gern Untergeschosse genannt – mehr als reine Abstellräume genutzt werden, sondern vielmehr als Einliegerwohnungen, Hobby-, Wellness- und Arbeitsräume, ist es ratsam, von Anfang an eine zeitgemäße Abdichtung anzubringen“, rät Winkler. Im Technologietransfer aus dem Tankstellen- und Deponiebau entwickelte er mit seinen Partnern Volker Boldt und Frank Politz von der Bau Beratung Boldt & Partner das ABG®-Kellerdicht-System. Es besteht aus zwei unterschiedlichen Bahnen, die sich in ihrer Funktion optimal ergänzen. Die ABG®-Dichtungsbahn besteht aus Polyethylen und bildet die Wanne mit Kontakt zum Erdreich. Die ABG®-Atmungsfixbahn dient zwischen Dichtungsbahn und Mauerwerk als Lüftungsbahn. So wird ein atmungsaktiver Wandaufbau geschaffen. Alle Nähte werden thermisch verschweißt und zu 100% auf Dichtheit geprüft. So wird von außen drückendes Wasser, egal ob durch aufstauendes Sickerwasser oder hohe Grundwasserstände, wirksam vom Mauerwerk abgehalten. Es findet kein Feuchtigkeitstransport von außen nach innen statt, wie das bei einer Weißen Wanne der Fall wäre. „Wo nichts raus geht, geht auch nichts rein“, bringt Winkler die Anwendung des ABG®-Kellerdicht-Systems auf den Punkt. Hausbesitzer sind nun nicht mehr auf Dauerpumpen angewiesen, um den Grundwasserspiegel zu senken. Der Kunde erhält ein sicheres Produkt, auf Wunsch mit 30 Jahren Gewährleistung. Das ABG®-Kellerdicht-System -Premium- kostet bei einem Einfamilienhaus mit einer Grundfläche von 70 m2 etwa 12.500 Euro. Neu ist die Basic-Variante der Kellerabdichtung. Bei diesem Konzept wird das Untergeschoss nur bis zu einer Höhe von maximal 1,70 Meter mit der Abdichtung eingefasst. Das ist für den Bauherrn kostengünstiger und bietet die einmalige Option, die Abdichtung im Bedarfsfall aufzurüsten, sodass das gesamte Untergeschoss gegen Wasser aus dem Erdreich geschützt ist. Das ABG®-Kellerdicht-System -Basic- ist ab 7.056 Euro zu haben.
Mit ihrem ABG®-Kellerdicht-System ist es der Firma auch möglich, vom Grundwasseranstieg betroffene Keller mit einer innen liegenden Wannenabdichtung nachträglich zu sanieren, auch wenn dies aufwendig und mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist. „Bei wertvollen Immobilien ist diese Investition in eine dauerhaft wasserdichte Lösung aber gut angelegt, um den Wert des Hauses wieder herzustellen“, findet Kolja Winkler.